SC Paderborn 07 muss bis zur Rückrunde auf den Neuzugang Timur Gayret verzichten, nachdem der 23‑jährige Mittelfeldspieler im Mai einen Kreuzbandriss erlitten hat. Der Berliner, der im März von SC Verl kam, wird voraussichtlich erst nach der Winterpause wieder trainieren.

Wie kam es zu der Verletzung?

Gayret zog im Mai beim Trainingslauf aus, als das Team die Vorbereitung auf die mögliche Aufstiegsrunde in der 2. Bundesliga intensivierte. Ein falscher Schritt führte zu einem abrupten Sturz, bei dem das vordere Kreuzband riss. Der Arzt bestätigte sofort die Schwere der Verletzung, sodass eine operative Versorgung unvermeidlich war. Jetzt folgt ein langes Rehabilitationsprogramm, das mindestens sechs Monate dauern wird.

Welche Folgen hat das für SC Paderborn 07?

Der Verlust trifft das Team hart, weil Gayret als kreativer Spielmacher eingeplant war, um das Mittelfeld zu entlasten. Ohne ihn muss Trainer Lukas Kwasniok auf die vorhandenen Optionen zurückgreifen, etwa auf den erfahrenen Janik Haberer. Derzeit liegt SC Paderborn 07 auf dem 3. Tabellenplatz der 2. Bundesliga mit 62 Punkten, 18 Siegen, 8 Unentschieden und 8 Niederlagen aus 34 Spielen. Das Team hat 59 Tore erzielt und 45 kassiert, ein Plus von 14, und steht damit 8 Punkte hinter Tabellenführer FC Schalke 04. Das jüngste Ergebnis war ein 2‑1 Sieg gegen VfL Wolfsburg am 25. Mai 2026, und die Form der letzten fünf Spiele lautet 3 Siege, 2 Unentschieden – ein zweifacher Gewinnlauf.

Wie sieht die Rückkehr von Timur Gayret aus?

Nach der Operation beginnt Gayret mit leichtem Krafttraining, bevor er im Sommer an spezifischen Bewegungsabläufen arbeitet. Der Verein hat erklärt, dass er nach drei Tagen bereits mental über die Situation hinweg war und nun nach vorne blickt. Ziel ist es, im Januar wieder am Training teilzunehmen und im Februar die ersten Minuten im Spiel zu absolvieren. Die Fans dürfen jedoch nicht mit einer sofortigen Rückkehr rechnen; Geduld ist gefragt.

Aktuelle Situation des Vereins

Trotz des Ausfalls bleibt SC Paderborn 07 im Aufstiegsrennen. Die Mannschaft nutzt die Chance, um andere Spieler zu testen und die Tiefe des Kaders zu stärken. Kwasniok betont, dass die Verletzung kein Grund sei, die Ambitionen zu dämpfen. Stattdessen soll das Team die aktuelle Form beibehalten und das Ziel, in die Bundesliga aufzusteigen, weiter verfolgen. Die nächsten Spiele gegen den direkten Konkurrenten 1. FC Köln werden entscheidend sein, um den Abstand zu Schalke 04 zu verringern.